Dauerausstellung

Kunst. Vision. Gemeinschaft. Das Künstlerpaar Johann & Jutta Bossard

12.11.2017–25.02.2018

Jutta B, weibliches Idealbildnis um 1930-35

Mit 29 Jahren Altersunterschied und einer zunächst distanzierten Lehrer-Schüler-Beziehung starteten Jutta Krull und Johann Bossard unter schwierigen Rahmenbedingungen in ihre Ehe. Aus der wechselseitigen Bewunderung und der gemeinsamen Leidenschaft für die Kunst entwickelten sich jedoch eine innige Partnerschaft sowie eine im hohen Maße produktive Arbeitsgemeinschaft.

Jutta Bossard beteiligte sich am Ausbau und an der künstlerischen Ausgestaltung des Kunsttempels, sie schuf einen Teil des skulpturalen Bildprogramms für den Eddasaal und fertigte Kunsthandwerk für den Alltagsgebrauch: von bemalter Keramik über Textilien bis hin zu geschnitzten Schüsseln und Kerzenhaltern. Insbesondere ihr Vater und ihre Schwester beteiligten sich auch an der weiteren Ausgestaltung und Bewirtschaftung der Gartenanlage, schufen Textilien nach Entwürfen der Bossards und hielten dem Künstlerpaar den Rücken frei.

Das Schaffen von Johann und Jutta Bossard näherte sich zeitweise so eng aneinander an, dass es heute schwierig ist, die künstlerischen Handschriften voneinander zu trennen. Die ausgewählten Werke lassen die künstlerische Entwicklung und diewechselseitige Beeinflussung des Künstlerpaars erkennen. Wechselseitige Porträts, die die Bossards voneinander anfertigten, dokumentieren ihre gegenseitige Zuneigung und auch ihre künstlerische Wertschätzung füreinander.

Johann B., Die drei Gesichter meiner Frau, 1932

Die Bedeutung von Jutta Bossard – und auch ihrer Eltern und Geschwister – für den weiteren Ausbau der Kunststätte Bossard war zentral. Jutta Bossard beteiligte sich am Ausbau und an der künstlerischen Ausgestaltung des Kunsttempels, sie schuf einen Teil des skulpturalen Bildprogramms für den Eddasaal und fertigte Kunsthandwerk für den Alltagsgebrauch: von bemalter Keramik über Textilien bis hin zu geschnitzten Schüsseln und Kerzenhaltern.
Insbesondere ihr Vater Ernst und ihre Schwester Wilma beteiligten sich auch an der weiteren Ausgestaltung und Bewirtschaftung der Gartenanlage, schufen Textilien nach Entwürfen der Bossards und hielten dem Künstlerpaar den Rücken frei.

Die Ausstellung zeigt Plastiken, vor allem Porträtköpfe, sowie Keramiken und Kunsthandwerk von der Hand Jutta Bossards im Vergleich mit ausgewählten Werken ihres Ehemanns. Wechselseitige Porträts, die die beiden voneinander anfertigten, dokumentieren die hohe Wertschätzung von Johann und Jutta Bossard füreinander. Erhaltene Originalmanuskripte sowie Fotografien erhellen die persönliche Beziehung der Bossards zueinander.

Abbildungen
Jutta Bossard, Weibliches Idealbildnis, um 1930/35, Keramik
Johann Bossard, Die drei Gesichter meiner Frau, 1932
Jutta Bossard, Großer Leuchter in Form eines Kopfs, um 1926/30
Fotos: Christoph Irrgang, Hamburg

Otto Pankok

Die ganze Welt in Schwarz und Weiß

02.07.2017–05.11.2017

Expressiver Realist, Grafiker und Bildhauer – Otto Pankok (1893-1966) war eine vielseitige Künstlerpersönlichkeit und ein hellsichtiger Beobachter des deutschen Zeitgeschehens der Weimarer Jahre und der NS-Zeit. Seine großformatigen „Kohlegemälde“ sind einzigartig in der deutschen Kunst. 1958 schnitt er sein Selbstbildnis in die Tür seine Ateliers und schuf so den wohl größten Holzschnitt der deutschen Kunstgeschichte.

Der erst 19jährige Otto Pankok bricht 1913 nach nur wenigen Monaten Kunststudium seine akademische Ausbildung ab und findet in der Lebensrealität der einfachen Menschen zu einer eigenen figurativen Bildsprache. Er experimentiert mit den Stilmitteln des Expressionismus und des Kubismus und kämpft im Düsseldorf der Weimarer Republik als Mitglied im Aktivistenbund 1919 – später Das Junge Rheinland – für den Durchbruch der modernen Kunst. Als hellsichtiger Beobachter des deutschen Zeitgeschehens zeichnet er kritische und humoristische Portraits von Politikern und prominenten Persönlichkeiten. Pankok porträtiert mit viel Einfühlungsvermögen die Ausgestoßenen der Gesellschaft; das Schicksal der Opfer des Nationalsozialismus hält er trotz Berufs- und Malverbot bildnerisch fest.

Ehra, 1950, HolzschnittMeisterhafte Druckgrafiken und Kleinplastiken, originelle Gebrauchskunst und beeindruckende Kohlezeichnungen bieten einen umfassenden Einblick in das vielschichtige Werk eines der wichtigsten Künstler des expressiven Realismus in Deutschland. Ein letzter Schwerpunkt der Ausstellung widmet sich den Landschafts- und Tierdarstellungen Otto Pankoks. In ihnen spiegeln sich seine Naturverbundenheit und die Sehnsucht nach einer Alternative zum Leben in der Großstadt.

Dank der großzügigen Unterstützung der Otto Pankok Stiftung in Hünxe sind die meisterhaften und berührenden Kunstwerke von Otto Pankok noch bis zum 5. November 2017 an der Kunststätte Bossard zu sehen.

Flyer und Sonderführungen

Sonderführung durch die Ausstellung Otto Pankok
mit Janina Willems, Kunsthistorikerin
So 13.8.2017 &  So 24.9.2017 16 h
3 € zzgl. Eintritt, Anmeldung erforderlich

Vortrag: Otto Pankok: Verfolgter Maler - Maler der Verfolgten
mit Jürgen Vits, Beirat der Otto-Pankok-Stiftung
So 16.7.2017, 11 h,
8 €, Freundeskreismitglieder und ermäßigt 6 €

Flyer zur Ausstellung

Abbildungen
Selbstbildnis, 1958, Holzschnitt
Ehra, 1950, Holzschnitt
Tätowierte Frau, 1923, Radierung
Conférencier, 1923, Radierung
Geiger im Ghetto, 1941, Kohle auf Karton
Pferd und Sonne, 1957, Holzschnitt
(c) Otto Pankok Stiftung, Fotograf: Frank Schäfer

Kunst. Vision. Gemeinschaft.

Das Künstlerpaar Johann & Jutta Bossard

23.09.2016–25.06.2017

Das Künstlerpaar Johann & Jutta Bossard

Jutta B, weibliches Idealbildnis um 1930-35

Eigentlich wollte sie sich im Juli 1926, nach abgeschlossenem Studium, nur von ihrem Kunstprofessor Johann Bossard verabschieden. Dann sollte es zu einer Studienfahrt nach Paris gehen. Doch Johann Bossard lud die 23jährige Carla Augusta Elsine Dorothea Krull, die von allen nur „Jutta“ genannt wurde, spontan zu einem Abschiedsbesuch in seinem Anwesen am Rande der Lüneburger Heide ein. Dort hielt er um ihre Hand an. Kurz darauf heirateten Johann und Jutta und die junge Frau widmete sich fortan mit ihrer ganzen Tatkraft dem weiteren Ausbau der Kunststätte, dem sich schon ihr Mann verschrieben hatte. Aus der wechselseitigen Bewunderung und der gemeinsamen Leidenschaft für die Kunst entwickelten sich eine innige Partnerschaft sowie eine im hohen Maße produktive Arbeitsgemeinschaft.

Die Bedeutung von Jutta Bossard – und auch ihrer Eltern und Geschwister – für den weiteren Ausbau der Kunststätte Bossard war zentral. Jutta Bossard beteiligte sich am Ausbau und an der künstlerischen Ausgestaltung des Kunsttempels, sie schuf einen Teil des skulpturalen Bildprogramms für den Eddasaal und fertigte Kunsthandwerk für den Alltagsgebrauch: von bemalter Keramik über Textilien bis hin zu geschnitzten Schüsseln und Kerzenhaltern.
Insbesondere ihr Vater Ernst und ihre Schwester Wilma beteiligten sich auch an der weiteren Ausgestaltung und Bewirtschaftung der Gartenanlage, schufen Textilien nach Entwürfen der Bossards und hielten dem Künstlerpaar den Rücken frei.

Johann B., Die drei Gesichter meiner Frau, 1932

Die Ausstellung zeigt Plastiken, vor allem Porträtköpfe, sowie Keramiken und Kunsthandwerk von der Hand Jutta Bossards im Vergleich mit ausgewählten Werken ihres Ehemanns. Wechselseitige Porträts, die die beiden voneinander anfertigten, dokumentieren die hohe Wertschätzung von Johann und Jutta Bossard füreinander. Erhaltene Originalmanuskripte sowie Fotografien erhellen die persönliche Beziehung der Bossards zueinander.

Abbildungen
Jutta Bossard, Weibliches Idealbildnis, um 1930/35, Keramik
Johann Bossard, Die drei Gesichter meiner Frau, 1932
Johann Bossard: Harlekin, um 1921, Keramik
Johann Bossard: Kegeljunge, um 1900/1906, Bronze
Jutta Bossard, Großer Leuchter in Form eines Kopfs, um 1926/30, Bronze
Jutta Bossard: Kuchenteller, Hochzeitsgeschenk für Peter und Lena Petersen, 1935, bemaltes Porzellan
Fotos: Christoph Irrgang, Hamburg (1–5)

Die Malweiber von Paris.

Deutsche Künstlerinnen im Aufbruch.

10.06.2016–11.09.2016

Man fand sie unerhört und nannte sie verächtlich „Malweiber“. Im erzkonservativen deutschen Kaiserreich galt es als unanständig, wenn Frauen künstlerischen Ehrgeiz entwickelten. Zwar durften Damen im häuslichen Bereich kreativ sein, aber an den Kunstakademien waren sie nicht zugelassen. Für alle, die es ernst mit der Kunst meinten, gab es um 1900 nur ein leuchtendes Ziel: Paris.  In der damals modernsten Metropole der Welt konnten Frauen gleichberechtigt neben ihren männlichen Kollegen studieren. Am Abend traf man sich in der beliebten Abendklasse der Académie Colarossi, wo nach lebenden Modellen Aktzeichnen geübt wurde. Ein Skandal für bürgerliche Sittenwächter in Deutschland.

Begeistert beschrieb die junge Annemarie Kirchner- Kruse das kosmopolitische Ambiente im Quartier Montparnasse, „wo die wichtigsten Kunstfragen von den bedeutendsten Künstlern diskutiert wurden.“ Auch Paula Modersohn-Becker wollte daran teilhaben. Sie gestand ihrer Freundin, der Bildhauerin Clara Rilke-Westhoff, eine innere Notwendigkeit, „in die Welt hinaus“, nach Paris, zu gehen. Käthe Kollwitz studierte in Paris an der Privatakademie Rodolphe Julian. Doch wesentlich prägender war für sie die Begegnung mit Rodin, dessen Atelier sie mehrmals besuchte. Clara Rilke-Westhoff wurde seine Schülerin und schuf unter dem Einfluss des Franzosen kraftvolle Skulpturen und zarteste Zeichnungen.

Nicht wenige der vorgestellten Künstlerinnen besuchten die 1908 gegründete Privatschule eines damals schon legendären Meisters der Avantgarde: Henri Matisse. Die talentierte Malerin Mathilde Vollmoeller-Purrmann lernte dort ihren zukünftige Ehemann Hans Purrmann kennen. Wie Annemarie Kirchner-Kruse ließ auch Martha Bernstein die dezenten Erdtöne ihrer Münchner Lehrjahre hinter sich und kam in Paris zu einer völlig neuen Farbauffassung. Die Ausstellung an der Kunststätte Bossard stellt zehn „Malweiber“ und ihre Werke vor. Heute bekannte Künstlerinnen wie Paula Modersohn-Becker oder Käthe Kollwitz sind ebenso darunter wie weniger bekannte Talente, deren Werke durch skizzenhafte Momentaufnahmen, durch die dekorative Farbigkeit des späten Impressionismus und durch empfindsame Selbstdarstellungen bestechen. Ausgestellte Künstlerinnen werden sein: Martha Bernstein, Ida Gerhardi, Paula Modersohn-Becker, Marg Moll, Annemarie Kirchner-Kruse, Käthe Kollwitz, Sabine Lepsius, Clara Rilke-Westhoff, Maria Slavona, Mathilde Volmöller-Purrmann.

Flyer

Flyer zur Ausstellung

Abbildungen
Annemarie Kirchner-Kruse: Jorsik mit Apfel, 1918, Öl auf Leinwand, Privatbesitz
Mathilde Vollmöller-Purrmann: Ausblick auf Collioure, 1908/09, Öl auf Leinwand, Stadt Speyer, Foto: Gerhard Kayser
Paula Modersohn-Becker: Seine-Brücken in Paris, o.J., Kohle, Kunsthalle Bremen – Der Kunstverein in Bremen. Kupferstichkabinett, Foto: Stickelmann.
Ida Gerhardi: Apachenkneipe III, um 1906, Öl auf Leinwand, Privatbesitz, Foto: Steffen Schulte-Lippern
Käthe Kollwitz: Sitzender weiblicher Akt, 1904-06, Kohle, Sammlung Daniel Stoll und Sibylle von Hildebrandt, Arlesheim (Schweiz)
Mathilde Vollmöller-Purrmann: Früchte-Stillleben, Paris, um 1907, Öl auf Leinwand, Stadt Speyer, Foto: Gerhard Kayser
Maria Slavona: Lilly lesend, 1902/05, Öl auf Leinwand, Privatbesitz
Maria Slavona: Selbstbildnis, 1887, Pastell auf Pappe, Privatbesitz
Sabine Lepsius: Bildnis der Tochter Sabine, Krokus pflückend, 1906, Tempera, 85 x 73 cm, Privatbesitz
Martha Bernstein: Frauenakt im Atelier, 1911, Öl auf Leinwand,  Privatbesitz, Foto: Nik Schölzel

Ernst Barlach und die Musik

„Der Mann, der die geheimen Melodien hört“

 

31.07.2015–01.11.2015

„Der Mann, der die geheimen Melodien hört“: Ernst Barlach und die Musik

31.7. – 1.11.2015

Für Ernst Barlach (1870-1938) war die Musik eine zutiefst inspirierende Quelle. In Johann Sebastian Bach habe er den „in den Himmel ragenden Gipfel" gesehen; zu Ludwig van Beethoven schrieb er, dass er „ist, war und bleibt". Er ließ sich aber auch von Volksmusik anregen.

Barlachs 1908 gemachte Taschenbuch-Bemerkung: „Der Mann der immer die geheimen Melodien hört ... der alle Laute zu ihrer letzten Möglichkeit bringen möchte, da sie sonst doch nicht gelten können" hat geradezu programmatische Bedeutung für seinen künstlerischen Anspruch. Musikerlebnisse sind in zahlreiche Plastiken eingeflossen, in Zeichnungen, Taschenbuchskizzen, Druckgrafiken und verstreut in literarische Texte.

Geiger, Bläser, Tanzende und Singende sind ein Sujet, an dem sich Ernst Barlach immer wieder versuchte. Neben Musizierenden zeichnete und modellierte er auch Träumende, Empfindsame, Begnadete, „die vom heiligen Klang der Töne beseelt sind". Die Ausstellung wird zahlreiche bekannte und beliebte Originale von Ernst Barlach zum Thema der Musik präsentieren, unter anderem Plastiken wie „Der singende Mann“ und „Der Flötenbläser“ oder auch die Lithografie „Der neue Tag“.  Zusätzlich werden auch wertvolle Gipsmodelle und Zeichnungen zu sehen sein, die nur selten in der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Das Begleitprogramm zur Ausstellung findet in Kooperation mit der St. Johannis-Kirchengemeinde in Buchholz, der St. Martins-Kirchengemeinde in Jesteburg sowie dem Jesteburger Podium statt.

Timm Ulrichs

Musterfassade

 

26.06.2015–27.09.2015

Timm Ulrichs: Musterfassade

im Rahmen der Ausstellungskooperation: Timm Ulrichs des großen Erfolges wegen

 

 

Eröffnung: 25.6. / Ausstellung: 26.6.- 27.9.2015

Timm Ulrichs wurde als „Totalkünstler“ bekannt, zu dem er sich selbst Ende der 1950-er Jahre erklärt hat. Beharrlich durchkreuzt er seitdem unsere Konventionen und Sehgewohnheiten, hinterfragt den Kunstbetrieb und konfrontiert uns  mit Fallen und Paradoxien der deutschen Sprache oder Absurditäten des Alltags. Vieles davon hat in der Kunstwelt Maßstäbe gesetzt.

Das 75. Lebensjahr des Hannoveraner Künstlers Timm Ulrichs wird mit einer konzertierten Ausstellungsreihe ausgetragen werden, bei der Institutionen an der niedersächsischen Peripherie zusammenarbeiten: Der Cuxhavener Kunstverein, der Kunstverein Buchholz, der Kunstverein und Stiftung Springhornhof Neuenkirchen und die Kunststätte Bossard.

In Jesteburg sind derzeit 6 Kunstwerke auf dem Außengelände der Kunststätte ausgestellt, die sich in vorsichtiger Distanz zum Gesamtkunstwerk von Johann und Jutta Bossard positionieren:

Es handelt sich um eine Musterfassade, die 2008 für den Anbau des Sprengelmuseums in Hannover entstanden ist. Standort ist der Wendehammer am Bossardweg, knapp außerhalb der Umzäunung des Grundstücks. Die Arbeit soll das erste Kunstwerk im geplanten „Kunstpfad“ zwischen der Ortsmitte von Jesteburg und der Kunststätte Bossard werden, sie wird dauerhaft vor Ort verbleiben (Abb. oben).

„Flüchtige Schatten“. Fotosynthetische Fotogramme (1968/Jesteburg 2015)

Standort: Kunststätte Bossard, Hofplatz  vor dem Kunsttempel

Das Foto zeigt die Arbeit im Aufbau. Am 25.6. wurden die hölzernen Vogel-Silhouetten in Form von Habichten abgenommen. Sie sorgten für das Vergilben des Rasens. Die so entstandenen Abdrucke erinnern an den Schattenwurf vorbeigleitender Vögel im Sonnenlicht.

 

Statistischer deutscher Wald (Einteilung nach Baumarten).
Statistische Kunstlandschaft (1970/73/Jesteburg 2015)

Standort: Gartenanlage der Kunststätte Bossard, Baumtempel

Es wurden 100 Bäumen gepflanzt, die den Prozentpunkten in der statistischen Verteilung der Baumarten in der Bundesrepublik entsprechen.

Anteil der Baumarten gemäß dem Waldbericht der Bundesregierung 2009: Fichte 28 %, Kiefer 24 %, Buche 15 %, Eiche 10 %, Birke 4 %, Lärche 3 %, Douglasie 2 %, Tanne 2 %, Ahorn 2 %, Erle 2 %, Esche 2 %, Elsbeere 1 %, Esskastanie 1 %, Vogelbeere (Eberesche) 1 %, Hainbuche 1 %, Kirsche 1 %, Pappel 1 %

Nach Ende der Ausstellung sollen die Bäume nach Neuenkirchen überführt werden und in der Nähe des Kunstvereins Springhornhof „ausgewildert“ werden.

Aufhebung der Erdrotation (2002/Jesteburg 2015)

Standort: Ackerfläche (im Übersichtsplan Nr. 10)

Kaskadenblitz-Anlage in 10 Teilen auf einer Streckenlänge von 100 Metern. Entsprechend der an diesem Ort bestehenden Geschwindigkeit der Erddrehung (992,6 km pro Stunde) durchläuft der Lichtblitz die Distanz gegenläufig in 0,36 Sekunden. Aus dem Weltall betrachtet würde der Lichtblitz als statischer Punkt wahrgenommen werden.

Die Winterverschalung eines Kunstwerkes als Kunstwerk (1968ff.)

Standort: Gartenanlage der Kunststätte Bossard, Ackerfläche (im Übersichtsplan Nr. 10)

links: Abdeckung für den Constructa-Brunnen von Constantin Gutschow, Hannover (Südstadt / Hildesheimer Straße)

rechts: Abdeckung für das Königinnen-Denkmal von Valentino Casal nach Gottfried Schadow (Doppelstandbild der Prinzessinnen Luise und Friederike von Preußen), Hannover (Eilenriede / Hohenzollernstraße)

„Im Aufbruch.“ Verschalungen fiktiver Denkmäler (1992)

 Standort: Gartenanlage der Kunststätte Bossard, Ackerfläche (im Übersichtsplan Nr. 10)

Ensemble aus 4 mit sägerauhen Brettern kaschierten Objekten: Auto, stehender Koffer, liegender Koffer und Hund

Der Reitparcours als Skulpturenweg (1988/93/Jesteburg 2015)

 3 Reitparcours-Hindernisse

Standort: großer Baumkreis („Omega“) in der Gartenanlage der Kunststätte Bossard (im Übersichtsplan Nr. 11)

An den Reitparcourshindernissen interessiert Timm Ulrichs wie an den Musterfassaden die kulissenhafte Inszenierung, da die Hindernisse Massivität vortäuschen, in Wahrheit aber fragil sind, um bei Sprungfehlern keine Verletzungen bei den Pferden zu verursachen.

  

Die Ausstellung wird gefördert von der Stiftung Niedersachsen, der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, dem Lüneburgischen Landschaftsverband, dem Landschaftsverband der ehemaligen Herzogtümer Bremen und Verden sowie den Sparkassen Cuxhaven, Soltau und Harburg-Buxtehude.
Wir danken außerdem der Firma Günter Effinger Bauausführungen GmbH & Co. KG aus Seevetal für die großzügige Unterstützung bei der Erstellung eines Betonfundamentes.


Informationen zu den Partnerausstellungen:

26. Juni -   9. August Kunstverein Cuxhaven e.V.

27. Juni - 30. August Stifung und Kunstverein Springhornhof

28. Juni - 16. August Kunstverein Buchholz/Nordheide e.V.

Dekorativ bis expressiv

Johann Bossard als Grafiker

 

22.03.2015–26.07.2015

Dekorativ bis expressiv:Johann Bossard als Grafiker

22. März bis 26. Juli 2015

Von den 1890er Jahren bis ca. 1930 schuf Johann Bossard mehr als 200
Druckgrafiken und Buchillustrationen. Dabei machte er eine vielschichtige
technische, stilistische und inhaltliche Entwicklung durch.

Die Vielfalt der Arbeiten reicht von großen, teils monumentalen Werken wie dem ab 1903 geschaffenen Zyklus „Das Jahr“ oder den Illustrationen zu Andersens Märchen „Die Geschichte von einer Mutter“ bis hin zu individuellen Einzelblättern und filigranen Exlibris. Die Schau findet anlässlich der Erstellung des Werkverzeichnisses der Druckgrafiken Johann Bossards statt, das als Datenbank im Internet zeitgleich zur Eröffnung im Internet unter werkverzeichnis.bossard.de freizugänglich ist.

Johann Bossard und der Erste Weltkrieg

01.08.2014–30.11.2014

Johann Bossard und der Erste Weltkrieg

1.8. bis 30.11.2014

„Wer in dieser Zeit Grosses sehen will darf einzig seinen Blick auf die Krieger werfen“, schrieb Johann Bossard (1874–1950) im Ersten Weltkrieg. Wie viele Künstler und auch Schriftsteller begeisterte sich der Bildhauer und Maler zunächst für den Krieg als große nationale Aufgabe. Briefe und Taschenbuchnotizen der Jahre 1914 und 1915 zeigen, wie sehr Bossard von der allgemein herrschenden Kriegseuphorie erfasst worden war. Er meldete sich freiwillig und ging 1916 an die Westfront. Doch seine Sicht auf das Kriegsgeschehen sollte sich durch seine Fronterlebnisse drastisch wandeln.

Johann Bossard schuf Zeichnungen von Soldaten und Verwundeten im idealisierenden Stil, aber auch Werke mit expressionistischer und kubistischer Formensprache. Seine künstlerische Annäherung an die Schrecken des Kriegs zeugt von seinem Ringen um eine geeignete Bildsprache für das Grauen der Schlachtfelder – sowohl inhaltlich als auch stilistisch. Nach Kriegsende wendete sich Bossard auch der Bildhauerei wieder zu und verarbeitete das Erlebte in Kriegerdenkmälern.

Die Ausstellung „Johann Bossard und der Erste Weltkrieg“ beschäftigt sich erstmals mit Bossards Schaffen zwischen 1914 und ca. 1920: Stilistisch führte ihn der Weg zum Expressionismus, inhaltlich jedoch zur konsequenten Ausgestaltung seines Anwesens am Rande der Lüneburger Heide, das Bossard spätestens ab 1921 zu einem Gesamtkunstwerk ausbaute. Der Erste Weltkrieg und der Frieden von Versaille mit seinen einschneidenden Folgen sollten für Bossard zu einer Triebfeder für sein Lebenswerk werden: In der Kunststätte Bossard wurden Kunst, Handwerk, Natur und Religion miteinander vereint. Sie sollte, so Bossards Hoffnung im Jahr 1925, als eine „Zelle der Erneuerung“ für ein verarmtes und „unter hundert Wunden und Bedrängnissen“ leidendes Land werden.

       

Die Ausstellung ist Teil der Ringausstellung „Bildhauer sehen den Ersten Weltkrieg“ der AG Bildhauermuseen und Skulpturenmuseen e.V. Begleitend erscheint ein Buch mit Texten zu Hans Arp, Ernst Barlach, Fritz Behn, Johann Bossard, Wilhelm Gerstel, Ernst Gorsemann, Berhard Hoetger, Georg Kolbe, Käthe Kollwitz, Wilhelm Lehmbruck, Gerhard Marcks, Ewald Mataré, Edwin Scharff sowie Dresdner Künstlern im Ersten Weltkrieg.

(1) Johann Bossard: Im Felde, 1916
(2) Johann Bossard: Idealbildnis und fratzenhafte Gesichter, 1916
(3) Johann Bossard: Soldat mit Stahlhelm, 1916

Fotografien: Christoph Irrgang, Hamburg

Axel Loytved:

I'm so site-specific

 

22.06.2014–21.09.2014

Axel Loytved: I'm so site-specific

22.6. bis 21.9.2014

In Kooperation mit dem Kunstverein Buchholz/Nordheide präsentiert die Kunststätte Bossard die Ausstellung „I´m so site-specific". Unter diesem Titel zeigt Axel Loytved „ortsspezifische“ Installationen, die mit den Gegebenheiten von Räumen, Natur und Architektur spielen.

Die Arbeiten von Axel Loytved erscheinen auf den ersten Blick lapidar: Er schleudert Altpapier im Waschsalon, verwandelt Verpackungsmaterial in Bronzen, druckt mit einer gefüllten Pappschale Pommes einen Grafikzyklus während er auf die Altpapierwäsche wartet, zerschneidet Teppiche und formt Schneematschbrocken ab. Bei all diesen Beschäftigungen spielt das spontane Auffinden der Bestandteile eine wesentliche Rolle. Axel Loytved folgt nicht einer vorher erdachten Konzeption, die über Recherche und Erkenntnisverlangen zu einem Ergebnis geführt wird, sondern er vertraut dem Eigengewicht der Dinge, der jeder Sache potenziell innewohnenden Nutzlast an Bedeutung, die er über geschickte Kombinatorik zu einem Sinn zusammenschließt, den man nicht im Voraus prognostizieren kann.

An der Kunststätte Bossard faszinieren den jungen hamburger Bildhauer die Lust am Experiment mit Materialien und plastischer Gestaltung, aber auch die Begeisterung für organische Formen und haptische Oberflächen. In der Gartenanlage der Kunststätte platziert Axel Loytved Kartons und Pflastersteine, die er mit Buntsteinputz verspachtelt. Das so entstandene „Ensemble für Draußen“ tritt nicht nur in einen spannungsreichen formalen Dialog mit dem ummauerten „Klostergarten“ und mit der Backsteinfassade des expressionistischen „Kunsttempels“, sondern hinterfragt auch das Pathos von Johann Bossards gewichtigen Titeln.



Auch im Kunstverein Buchholz werden Alltagsgegenstände gegen den Strich gebürstet: Spanplatten, wie man sie aus dem Möbelbau kennt, werden zu Reminiszenzen von Einrichtungsgegenständen montiert, die jedoch irgendwie nicht funktionieren wollen oder ihre Benutzbarkeit durch unerklärliche Umstände verloren haben. Ebenso stellen die weiteren Arbeiten in dieser Ausstellung unter Beweis, wie es der Künstler versteht, den gewohnten Alltag zu modifizieren und subversiv zu hinterfragen – häufig mit einer Prise  Ironie.

Axel Loytved hat an der HBK Braunschweig und an der Jan van Eyck Academie (Maastricht/Holland) studiert. 2009 wurde er mit dem Stipendium "Junge Kunst Essen", 2010 mit dem Meisterschülerpreis der HBK Braunschweig, 2011 mit dem Landesstipendium Niedersachsen und dem NORDWEST Kunstpreis ausgezeichnet.

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Kunstverein Buchholz/Nordheide.

Von Gauguin bis Baselitz

Christusbilder im 20.Jahrhundert

 

04.05.2014–27.07.2014

Von Gauguin bis Baselitz - Christusbilder im 20. Jahrhundert

4.5. bis 27.7.2014

Existenzielle Zweifel, tief empfundene Frömmigkeit und die Suche nach neuen Imaginationen des Göttlichen haben im 20. Jahrhundert viele Künstler bewegt. Neben Bilderfolgen zum biblischen Geschehen schufen sie zahlreiche Einzelbilder, es entstanden aber auch kritische Werke, die mit Hilfe der christlichen Bildsprache provozieren wollten. Einen Höhepunkt erreichten die religiösen Motive im deutschen Expressionismus, der sich insbesondere der Christusfigur widmete.

Neben grafischen Bilderfolgen von Marc Chagall, Ernst Barlach, HAP Grieshaber und James Ensor werden ausdrucksstarke Einzelblätter u.a. von Georg Baselitz, Willi Baumeister, Max Beckmann, Joseph Beuys, Johann Bossard, Otto Dix, Paul Gauguin, George Grosz, Keith Haring, Bernhard Heisig, Franz Marc, Edouard Manet, Arnulf Rainer, Robert Rauschenberg, Karl Schmidt-Rottluff, Max Slevogt und Werner Tübke präsentiert.

Die Leihgaben stammen aus der Stiftung Christliche Kunst Wittenberg und der Ernst Barlach Stiftung Güstrow. Die Ausstellung wirft auch ein neues Licht auf Johann Bossards Auseinandersetzung mit religiösen und christlichen Themen, unter anderem an der Fassade des Kunsttempels und im Bildprogramm des „Zweiten Tempelzyklus“. Persönlich stand er der Theosophie und Anthroposophie nahe, die einen gemeinsamen, verbindenden Kern in den großen Weltreligionen erkennen.



Vortragsreihe zur Ausstellung an St. Johannis

Begleitend zur Ausstellung widmet sich auch die Kirchengemeinde St. Johannis in Buchholz der Auseinandersetzung mit biblischen Themen in der Kunst und lädt in Kooperation mit der Kunststätte Bossard zu einer Vortragsreihe ein.

„Religiöser Kitsch oder stilles Leid? Christusdarstellungen im Ersten Weltkrieg auf Feldpostkarten und in der Kunst“ – diesem Thema widmet sich der Kunsthistoriker Dr. Bernd Apke am Freitag, 6. Juni 2014. Der Erste Weltkrieg gilt als die „Urkatastrophe“ des 20. Jahrhunderts. Die erstmalige Industrialisierung des Krieges führt die Beteiligten nicht in das Paradies des Sieges, sondern in die Hölle des Leidens. Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich in diesem zeitgeschichtlichen Umfeld die Christusbilder im Alltag und in der Kunst wandeln.

„Der gottlose Gottsucher: Gottesvorstellung und Sinnsuche bei Ernst Barlach“ lautet im Anschluss am Donnerstag, 3. Juli 2014, das Thema eines zweiten Vortrags. Dr. Andrea Fromm, Kunsthistorikern, zeigt auf, wie existenzielle Fragestellungen Leben und Werk des Holzbildhauers und Schriftstellers geprägt haben. Wie viele Künstler des Expressionismus’ wurde Barlach (1870-1950) beeinflusst von der Kunst des Mittelalters und außereuropäischen Kulturen, aber auch von fernöstlicher Philosophie. Zum Christentum und zur Institution Kirche blieb sein Verhältnis jedoch zeitlebens gespalten.

Die Vorträge beginnen jeweils um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Veranstaltungsort ist der Gemeindesaal der St. Johannis-Kirchengemeinde Buchholz, Wiesenstraße 25.


Die Ausstellung "Christusbilder im 20. Jahrhundert" wird gefördert durch den Lüneburgischen Landschaftsverband.







Abbildungen:

Keith Haring, Untitled, 1982, (c) Keith Haring Foundation

Ernst Barlach, Das Wiedersehen, 1926, (c) Ernst Barlach Stiftung Güstrow, Foto: U.Seemann

Inspiration Heide

08.08.2013–20.10.2013

8.8.2013 – 20.10.2013

Foto: Eugen Bracht "Der Erschlagene", 1877, (c) Sammlung Sander

Galt die karge Heide noch bis zum einsetzenden 19. Jahrhundert als Ödnis und Wüste, entdeckten die Künstler wenige Jahre später die romantischen Seiten dieser Landschaft. Als Gegenpol zur industriellen Entwicklung und der städtischen Expansion lernte man die vermeintlich unberührte Natur der Heide als Naherholungsziel zu schätzen. Die Künstler leisteten mit ihren Bildern einen wesentlichen Beitrag für diesen Blickwechsel. Zugleich entdeckten sie in der Heide den idealen Rückzugsort für ihre eigenen Künstlerkolonien und utopischen Visionen. So spielte die Heide bis in das frühe 20. Jahrhundert hinein eine große Rolle für viele norddeutsche Maler. Vereinzelt inspiriert sie bis heute immer wieder Künstler, die sich mit dem romantischen Heideidyll kritisch auseinandersetzen und einen neuen, sachlich-analytischen Blick auf die Landschaft zeigen.

Foto: Rudolf Hermanns: Wacholdergruppe, um 1910, Albert-König-Museum Unterlüß

"Inpiration Heide" vereint Werke aus dem 19. bis 21. Jahrhundert – darunter Gemälde, Zeichnungen, Collagen und Videokunst. „Die Sonderausstellung macht deutlich, dass es neben den romantischen, heute als kitschig empfundenen Heidebildern eine Vielzahl weiterer künstlerischer Positionen zur Heide gibt. Zu sehen sind phantastische Gemälde wie Brachts ,Der Erschlagene’ oder die expressiven Bilder, die sich den Naturgewalten in der Heide widmen, sowie  zeitgenössische Werke, die einen kritischen Blick auf die Heide werfen“, sagt Kuratorin Magdalena Schulz (M.A.).

Öffnungszeiten: 8. August bis 20. Oktober 2013, Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr.

Eintritt: 7 Euro, Besucher unter 18 Jahren haben freien Eintritt. Das Eintrittsticket für die Ausstellung berechtigt auch zur Besichtigung des Gesamtkunstwerks "Kunststätte Bossard".

Künstler:  Künstlerfamilie de Bruycker, Johann Bossard, Eugen Bracht, Carl Coven Schirm, Ursula Damm, Rudolf Hermanns, Arthur Illies, Paul Koken, Albert König, Walter Polzenhagen, Günther Uecker, Friedrich Schwinge u.a.

Kostenlose Sonderführung durch die Ausstellung:
Sonntag, 1. September, sowie Sonntag, 13. Oktober, jeweils 16 Uhr. Anmeldung unter Telefon 04183 / 5112.

Die Ausstellung wird gefördert durch die EWE Stiftung.

Der Kunstpreis des Lüneburgischen Landschaftsverbands

Eine Gemeinschaftausstellung

 

10.03.2013–14.04.2013

Der Kunstpreis des Lüneburgischen Landschaftsverbands

10.3.2013 –14.4.2013

Eine Gemeinschaftsausstellung – Mit der Verleihung des Kunstpreises vom Lüneburgischen Landschaftsverband wird alle zwei Jahre eine in der Region ansässige Gegenwartskünstlerin bzw. ein -künstler prämiert. Die Ausstellung zeigt ausgewählte Werke der nominierten Künstlerinnen und Künstler: Astrid Clasen, Franek, Anna Jander, Gilta Jansen, Heiko Tappenbeck und Stefanie Woch. Auf Grundlage dieser Ausstellung entschied die Jury am 10.3.2013, den Preis Anna Jander zu verleihen.



Menschen, Motive und Modelle

Arbeiten der Bossard-Schülerin Ilse Voß

08.02.2013–03.03.2013

Menschen, Motive und Modelle: Arbeiten der Bossard-Schülerin Ilse Voß

8.2.2013 - 3.3.2013

Schwungvoll lebendige Handzeichnungen und kleine, charakteristische Gipsfiguren verschiedener Entwurfsstadien sowie dezent stilisierte Keramiken stellen das Oeuvre der Bossard-Schülerin Ilse Voß (1918-2010) dar. Mit dem Versuch einen künstlerischen Werdegang nachzuzeichnen, präsentiert die Kunststätte Bossard eine Auswahl ihrer Arbeiten im Neuen Atelier.

      

BlickWechsel.

Kunst im Landkreis Harburg IV

 

22.11.2012–03.02.2013

BlickWechsel. Kunst im Landkreis Harburg IV

Mit der vierten Ausstellung in der Reihe „Kunst im Landkreis Harburg“ wird ein weiteres Kapitel des reichhaltigen und vielfältigen künstlerischen Schaffens im Landkreis aufgeschlagen. Das Thema „Fotografie“, das mit dieser Ausstellung präsentiert wird, ist längst zu einer eigenständigen Kunstgattung gereift. Und so präsentieren sich auch die 49 Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung mit ihrem eigenständigen Blick durch die Linse auf die Welt um sie herum. Die Bandbreite reicht naturgemäß von Landschaftsfotografie, über Stillleben bis hin zu den Städten und den Menschen, die in ihnen wohnen. Auch alle Facetten der Fotografie, die durch die technischen Möglichkeiten in der heutigen Zeit geboten werden, werden genutzt und ausgeschöpft. Es sind aber immer die „Blickwechsel“ der Fotografinnen und Fotografen, die in einem spannenden Duktus nicht die Wirklichkeit abbilden, sondern die Welt dahinter. Eine großartige Vielfalt und eine hohe Qualität spiegeln sich in dieser Ausstellung wider.

Es stellen aus:

Petra Andag, Jan Andag, Manfred Baden, Monika Barth, Farah Behechtnejad, Gerhard Bork, Leo Dolgij, Michael Eggers, Ingo Engelmann, Joachim Erhorn, Uwe Gehrt,  Richard Green,  Petra Hagedorn,  Jendrik Helle, Peter Heuvelmans,  Christoph Irrgang,  Britta Christina Keller,  Ernst Kopf,  Julia Kotenko, Olaf Krause,  Ines Kruse,  Ami Lafleur,  Gertrud Larsz,  Frank Marten,  Margot Matschke,  Sophie Peper,  Susanne Peter Sonderborg,  Rainer Röhrborn,  Dirk Rudolph,  Helge Scheper,  Beate Schmegel,  Ilona Schmidt,  Claus Schwartze,  Michaela Seehof,  Bodo Sieweke,  Katja Staats,  Christel Stenke,  Gerhard Sternitzke,  Susanne Vierheller,  Leonie von Geisau,  Maike Wagner,  Elke Walford und Dirk Dunkelberg,  Kai Walter,  Magnus Wewer,  Gudrun Witt., Markus Witte,  Sabine Wolansky,  Niko Wolf

Zur Ausstellung erscheint ein neuer Bildband : „BlickWechsel. Kunst im Landkreis Harburg IV“,  Zusammengetragen und herausgegeben von Dagmar Detlefsen, Karin Klesper, Georg Krümpelmann, Christoph Selke und Jürgen Waldow 1. Auflage, Jesteburg 2012, zahlreiche Abbildungen, Preis: € 17,50, ISBN 978-3-938594-11-7. Das Buch ist an der Kunststätte Bossard und im Buchhandel erhältlich.

Die Künstlerkolonie Worpswede

24.08.2012–11.11.2012

Die Künstlerkolonie Worpswede

24.08.2012 - 11.11.2012

  

Worpswede wurde ab 1884 von einer Handvoll junger Maler entdeckt. Ebenso wie viele andere Künstlerkollegen in ganz Europa hatten sie den Städten und der wachsenden Industrialisierung den Rücken gekehrt. In der Natur und im Rückgriff auf regionale Traditionen suchten sie neue Inspirationen. 1889 schlossen sie sich als Künstlergemeinschaft zusammen. Diese Maler der ersten Jahre – unter ihnen Otto Modersohn, Heinrich Vogeler und Paula Modersohn-Becker – begründeten den Mythos Worpswedes, dKulturlandkreis Harburger sich binnen weniger Jahre verbreitete. Die Worpsweder Kunststiftung Friedrich Netzel und andere Leihgeber stellen für die Ausstellung ihre wertvollsten Bilder der ersten sowie der folgenden Malergenerationen zusammen, die durch Leihgaben der Heinrich Vogeler-Stiftung Haus im Schluh ergänzt werden.

Uta Falter-Baumgarten:

Intermezzo im Grünen

 

13.04.2012–17.06.2012

Uta Falter-Baumgarten: Intermezzo im Grünen

13.4.2012-17.6.2012

Die Bildhauerin Uta Falter-Baumgarten hat im Laufe ihrer langen künstlerischen Tätigkeit ein spannungsreiches Werk von kleinen keramischen Arbeiten bis hin zu mehrteiligen Gruppen für den öffentlichen Raum geschaffen. Im Klostergarten der Kunststätte Bossard zeigt sie Plastiken und dekorative Kunst für den Außenraum. Begleitend erscheint in der Schriftenreihe der Kunststätte eine Monografie zum Lebenswerk der letzten noch aktiven Schülerin von Johann Bossard.

"Achtung Bussard"

Studierende der HFBK Hamburg an der Kunststätte Bossard

 

29.05.2011–09.10.2011

"Achtung Bussard" – Studierende der HFBK Hamburg an der Kunststätte Bossard

VERLÄNGERT bis Sonntag 9.10.2011

 

Klasse Pia Stadtbäumer: Miriam Bethmann, Till Bick, Franz Dittrich, Julia Frankenberg, Michael C. Göster, Suse Itzel, Tilman Junghans, Hagen Schümann, Ida Lennartsson, Claire Macé, Beatriz Pelles, Verena Schöttmer, Sebastian R. Silveira.

Umfassende Gestaltung der eigenen Umgebung, naturverbundene Lebensweise, Beiträge zur gesellschaftlichen Erneuerung: Sind diese Ziele von Johann und Jutta Bossard heute noch aktuell? Wie positionieren sich junge Künstlerinnen und Künstler dazu? Wie reagieren sie auf das intensiv gestaltete Lebensumfeld der Bossards? Studierende der HFBK Hamburg, an der Bossard bis 1944 unterrichtete, setzen sich mit Skulpturen und Installationen in der Gartenanlage mit dem Gesamtkunstwerk und dem Lebensentwurf der Bossards auseinander.

Oskar Kokoschka. Paare

13.05.2011–14.08.2011

Oskar Kokoschka: Paare Druckgrafiken aus der Sammlung Spielmann

Freitag 13. 5. – Sonntag 14. 8. 2011

Oskar Kokoschka (1886-1980) zählt zu den herausragendsten Künstlerpersönlichkeiten des Expressionismus. Die spannungsvolle Beziehung zwischen Mann und Frau hat ihn Zeit seines Lebens beschäftigt, von Konflikt und Kampf bis hin zur liebevollen Zuwendung. Viele der Darstellungen sind biografisch beeinflusst, etwa durch die verhängnisvolle Beziehung Kokoschkas mit Alma Mahler-Werfel (1879-1964). Die Kunstwerke stammen aus dem Besitz von Prof. Dr. Heinz Spielmann, der Kokoschka jahrelang als Ausstellungsmacher, Sammler und Freund begleitet hat.

Regulärer Museumseintritt

100 Jahre Gesamtkunstwerk

13.03.2011

13.03.2011

100 Jahre Gesamtkunstwerk

Dauerausstellung seit 13.3.2011

1911 kaufte Johann Bossard das Grundstück in Lüllau-Wiedenhof, das er bis 1950 nach und nach zum Gesamtkunstwerk umgestaltete. Seit 1926 unterstützt von seiner Ehefrau Jutta Bossard, verwirklichte er hier seinen Traum einer Einheit von Kunst, Natur und Leben. Das mehr als 100jährige Bestehen ist für die Kunststätte Anlass, die künstlerischen Ziele Johann Bossards in einer Dauerausstellung zu präsentieren.

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Die Ausstellung beschäftigt sich mit Bossards Studienzeit und seinen ersten Jahren als freiberuflicher Künstler, mit der Entwicklung einer abstrakten Formensprache sowie den geistigen 'Ahnen', auf die er sich bezogen hat. Die Absichten bei der Erschaffung des Gesamtkunstwerks werden ebenso beleuchtet wie Bossards besondere Beziehung zu Natur und Landwirtschaft, seine Begeistung für das 'Nordische' und seine religiösen Anliegen.

Bilder vom Menschen.

Kunst im Landkreis Harburg

 

19.11.2010–16.01.2011

Bilder vom Menschen. Kunst im Landkreis Harburg

19. November 2010 - 16. Januar 2011

Die Ausstellung zeigt rund 100 Werke von 45 Künstlerinnen und Künstlern, die sich mit einem programmatischen Thema auseinandersetzen: dem Menschen. Natürlich nehmen die Künstlerinnen und Künstler die menschliche Existenz nicht nur äußerlich in den Blick, sondern loten unser Dasein in seinen verschiedenen Facetten teils experimentell, teils spielerisch, oft auch überraschend, immer aber nachdenkenswert aus.

    

Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Ruth Benecke, Hans-Jörg Bengel, Manfred Boess, Ingrid Buscher, Irmgard Bußmann, Gerda Chalupsky, Paul Dominik, Sigurd Ehrhardt, Uta Falter-Baumgarten, Werner Gergaut, Bärbel Grabowski, Marianne Heitmann, Peter Heuvelmans, Cornelia Höger, Max Michael Holst, Sonja Jeske, Elke Kegel-Judis, Karin Klesper, Marietta Klingenberg, Julia Kotenko, Brigitte Kranich, Birte Krause, Erik Kuhn, Hildegard Langefeld, Christine von Lösch, Felix Loyke, Martin Lühker, Peter Nitsche, Andreas Ole Ohlendorff, Carsten Ost, Horst-Hagen Rath, Doris Rehaag, Margitta Schenk, Dieter Schöneck, Sonja Schumacher, Hillke Schulz, Inge Schulz-Winter, Walter Sepold, Ria Sieweke, Katja Staats, Maria Isabel Stadel (Ekin), Susanne Vierheller, Jürgen Waldow, Michel Weidemann, Niko Wolf

Für die Förderung der Ausstellung danken wir der

Claudia Wissmann.

Lichtinstallation für den Eddasaal anlässlich der 9. Jesteburger Kunstwoche

 

05.09.2010–31.10.2010

Claudia Wissmann. Lichtinstallation für den Eddasaal anlässlich der 9. Jesteburger Kunstwoche

 

5. September 2010 - 31. Oktober 2010

Der Eddasaal in seiner heutigen Form entstand zwischen 1930 und 1935, als Johann Bossard zusammen mit seiner Ehefrau Jutta und seinem Schüler Franz Hötterges sein ehemaliges Atelier künstlerisch ausgestaltete. Mit der Raumgestaltung wollte Bossard einen Impuls für eine gesellschaftliche Erneuerung in Deutschland geben. Den Vorstellungen Richard Wagners folgend, sollte die Kunst, die sich frei von Verkaufsinteressen entfaltet, zur idealen Selbstverwirklichung eines Volkes beitragen. Entsprechend dem Ziel einer nationalen Erneuerung stellte Bossard die Götterwelt und die heldenhafte Vergangenheit des deutschen Volkes dar, wie man sie im 19. und frühen 20. Jahrhundert in der Edda, im Nibelungenlied, in der Wielands- und in der Gudrunssage zu erkennen glaubte. Der kunstfertige Schmied Wieland, den Bossard am Eingangstor zum Eddasaal zeigt, verkörpert dabei symbolisch die deutsche Nation, die sich mit Hilfe der Kunst aus einer Notlage befreien und zu neuen idealen Höhen aufschwingen sollte.

Seine künstlerischen Ziele hat Bossard in einem regelrechten Gestaltungswahn umgesetzt: Jede zur Verfügung stehende Oberfläche wurde in Kunst transformiert, industriell Gefertigtes wurde bemalt, beschnitzt oder hinter künstlerisch gestalteten Elementen verborgen. Eine Vielzahl von Materialien und nahezu jede vorstellbare künstlerische Technik – Malerei, Skulptur, Relief, Mosaik, Glasmalerei – kamen zur Anwendung. Das Ergebnis ist ein intensiver Raumeindruck, in dem die einzelnen Elemente zueinander in Konkurrenz stehen, einander förmlich zu bedrängen scheinen.

Die Lichtkünstlerin Claudia Wissmann reduziert die zahlreichen Gestaltungselemente des Eddasaals auf einzelne Szenen, die im abgedunkelten Raum durch zwei bewegliche Scheinwerfer angeleuchtet werden. Die Lichtkreise schweifen umher, um immer wieder innezuhalten und einzelne Reliefs und Bildausschnitte länger auszuleuchten. Reduktion an Stelle von Überfülle, Konzentration an Stelle von Opulenz und Medienkonkurrenz – eine künstlerische Gegenposition zu dem von Johann Bossard konzipierten Gesamtkunstwerk? Tatsächlich ist das Spiel mit Helligkeit und Dunkelheit aber auch eine Interpretation des Eddasaals im Sinne von Johann Bossard, versinnbildlichten für ihn doch die Göttermythen und Heldensagen der Edda den Kampf des Lichtes mit der Finsternis.

Die Scheinwerfer sind im Nebenzimmer des Eddasaals hinter zwei schweren hölzernen Lehnstühlen angebracht, die aus dem Inventar der Kunststätte stammen. Die leeren Sitze erinnern an die Bildformel der Hetoimasia, des leeren Throns. In den orientalischen und mediterranen Kulturen war der leere Thron ein Sinnbild der unsichtbaren, geistigen Anwesenheit im Toten- und Götterkult; die frühchristliche Kunst übernahm ihn als Verweis auf den kommenden Weltenrichter. Die beiden über den Lehnen angebrachten Strahler verstärken den Eindruck einer spirituellen Präsenz; wie übergroße Augen scheinen sie aus dem dunklen Nebenraum in den Eddasaal hineinzuspähen.



Die beiden Stühle stehen zwischen den geöffneten Türflügeln des Gudruntors, das kalt getriebenen Bronzereliefs von Johann Bossard und reiche Holzschnitzereien von Jutta Bossard miteinander vereint. Die figürlichen Darstellungen des Tors zeigen immer wieder Mann und Frau, die einander zugeordnet und auch als Gegensätze gegenübergestellt sind. Das Stühlepaar als Substitut des verstorbenen Künstlerehepaars tritt damit zu den Paardarstellungen des Gudruntors in Bezug.



Bemerkenswerterweise hat Claudia Wissmann mit ihrer Installation, ohne es zu wissen, eine Situation nachvollzogen, die der Nutzung des Raumes durch Johann und Jutta Bossard entspricht. Familienangehörige berichten, dass das Künstlerehepaar am Abend gerne auf den beiden Lehnstühlen im Nebenraum saß, um auf die Westwand des Eddasaals zu blicken und einzelne Details im wechselnden Licht zu betrachten. Damit ermöglicht es die Installation auch, die ursprünglich von Bossard intendierte Rezeption des Eddasaals nachzuvollziehen: langsames, durch die Lichtverhältnisse gesteuertes Betrachten der verschiedenen Darstellungen und insbesondere der Szenen auf der Westwand, in denen sich das verhängnisvolle Schicksal der nordischen Götter entspinnt und erfüllt.

Für die Förderung der Ausstellung danken wir dem

Von Renoir bis Moore

Kleinplastiken aus der Nationalgalerie Berlin an der Kunststätte Bossard

 

25.06.2010–24.10.2010

Von Renoir bis Moore. Kleinplastiken aus der Nationalgalerie Berlin an der Kunststätte Bossard

25. Juni 2010 - 24. Oktober 2010

Die Kleinplastik ist eine künstlerische Ausdrucksform mit einer langen Tradition. Im Vergleich zur groß dimensionierten Skulptur, die sich meist im öffentlichen Raum findet, vertritt die Kleinplastik eher die unmittelbare, persönliche oder experimentelle künstlerische Arbeit. Klein oder groß? Das ist keine Frage, die an Zahlen und Maßeinheiten gebunden ist ­– oder wie Henry Moore es ausdrückte: "Eine Skulptur kann das Vielfache der Lebensgröße haben und dennoch als kleinlich empfunden werden – eine kleine Skulptur, hinter der eine große Vorstellung steht, vermag das Gefühl des Ungeheuren und Monumentalen hervorzurufen."

Die hochkarätigen Leihgaben aus der Nationalgalerie in Berlin decken in etwa die Schaffenszeit von Johann Michael Bossard (1874–1950) ab. Sie reichen von den noch im traditionell Figürlichen verhafteten Plastiken eines Aristide Maillol über die expressionistischen Werke von Ernst Barlach und Käthe Kollwitz sowie die zunehmende Abstraktion der menschlichen Figur bei Bildhauern wie Alexander Archipenko bis hin zu den Nachkriegspositionen von Henri Moore und Karl Hartung. Die sensiblen Tierdarstellungen von Renée Sintenis zeigen die Vielseitigkeit der Kleinplastik zwischen skizzenhaftem Entwurf und voll ausgearbeitetem Werk. Den Abschluss markiert das Werk „Doppelform“ aus dem Jahr 1950 von Karl Hartung, der Bossards Schüler war. Es ist die einzige nichtgegenständliche Plastik der Ausstellung, die in ihrer organischen Körperlichkeit noch auf Hartungs frühere figürliche Arbeiten verweist.

Den Leihgaben werden ausgewählte Kleinplastiken von Johann Michael Bossard gegenübergestellt. Um und nach 1900 reüssierte er mit Kleinbronzen im Geiste des ausgehenden Historismus und des Jugendstils. 1907 wurde er, auch aufgrund der Ausstellungserfolge seiner Kleinplastiken, an die Staatliche Kunstgewerbeschule in Hamburg berufen. Seit den 20er Jahren schuf der Künstler auch Keramiken im kleinen Format, in denen er mit Formvereinfachung und biomorpher Stilisierung experimentierte. Begleitend zu diesem Projekt wird eine Veröffentlichung erscheinen, die sich den Kleinplastiken Bossards widmet, auch im Vergleich mit ausgewählten Leihgaben aus Berlin.

   

    

   

Download des Folder zur Ausstellung: hier.

Bildnachweise:
Henry Moore, Familiengruppe, 1944; © bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie; Renée Sintenis, Galoppierendes Fohlen, 1929; © bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Foto: Jörg P. Anders;
Ernst Barlach, Der Buchleser, 1926; © bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Foto: Jörg P. Anders;
Auguste Renoir, Die kleine Wäscherin, 1916; © bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Foto: Andres Kilger;
Alexander Archipenko, Flacher Torso, 1914; © bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Foto: Jörg P. Anders;
Johann Michael Bossard, Huckepack, um 1900–1906; © Kunststätte Bossard, Foto: Christoph Irrgang, Hamburg;
Johann Michael Bossard, Harlekin, 1920er Jahre; © Kunststätte Bossard, Foto: Christoph Irrgang, Hamburg

Für die Förderung der Ausstellung danken wir: